Fallstudien
Verlängerung der Lebensdauer von Vibrationsförderern in einer Eisenerzmine durch Keramikauskleidungen – Australien
HERAUSFORDERUNGEN
In einem großen Eisenerzbergwerk, das abrasives Magnetiterz verarbeitet, waren die Böden der Vibrationsförderer ursprünglich mit gehärteten Stahlplatten ausgekleidet. Aufgrund der hohen Belastung und des kontinuierlichen, großen Erzvolumens aus der darüberliegenden Rutsche unterlagen diese Stahlauskleidungen einem schnellen Verschleiß.
Da vier Zuleitungen im aktiven Betrieb waren und eine fünfte als drehbare Ersatzzuleitung vorgehalten wurde, mussten die Zuleitungsrohre bei jeder planmäßigen Wartungsstilllegung ausgetauscht werden. Diese häufigen Eingriffe erhöhten Ausfallzeiten, Wartungskosten und Betriebsrisiken.
Zu den wichtigsten Herausforderungen zählten:
• Schneller Verschleiß der gehärteten Stahlauskleidungen unter starker Stoßbelastung und abrasiven Bedingungen.
• Häufige Auskleidungswechsel während geplanter Stillstände.
• Reduzierte Verfügbarkeit von Zuleitungen beeinträchtigt die Produktionseffizienz.
• Der Bedarf an einer langlebigen, wartungsarmen Auskleidungslösung.
• Verbesserung der allgemeinen Zuverlässigkeit der Zuleitungen auf dem gesamten Gelände.
LÖSUNG
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wurden stahlverstärkte Cera-Wear Extreme Ceramic Liners der Firma Forech über unseren bewährten Vertriebspartner Reglin Rubber (Australien) geliefert.
Die Keramikauskleidungen bestehen aus 92 % Aluminiumoxid-Keramikfliesen, die vollständig in eine robuste Gummimatrix vulkanisiert und mit Baustahl für eine sichere mechanische Befestigung verstärkt sind. Die Gummischicht unter und zwischen den Keramikfliesen sorgt für Stoßdämpfung und ermöglicht es den Auskleidungen, Aufprallenergie zu absorbieren, während die Keramikoberfläche im Vergleich zu gehärtetem Stahl eine höhere Abriebfestigkeit aufweist.
Die Auskleidungen wurden vorgeschnitten, mit angeschweißten Bolzen versehen und einbaufertig geliefert. Sie waren auf den Grundriss des Speiseleitungsnetzes abgestimmt. Die Installation erfolgte zunächst in der Reserve-Speiseleitung, die anschließend in Betrieb genommen wurde, um Betriebsunterbrechungen zu minimieren.
ERGEBNIS
Nach der Inbetriebnahme lieferte der modernisierte, keramikausgekleidete Zuführer folgende Ergebnisse:
• Die Verschleißlebensdauer wurde im Vergleich zu früheren Stahlauskleidungen um etwa das 5- bis 6-fache verbessert.
• Deutliche Reduzierung der Häufigkeit von Linerwechseln.
• Niedrigere langfristige Wartungskosten.
• Verbesserte Verfügbarkeit der Zuleitungen und reduzierter Eingriff in die Abschalttechnik.
• Bewährte Leistung unter identischen Betriebsbedingungen.
Der Erfolg der ersten Installation führte dazu, dass alle Zuleitungen vor Ort mit der gleichen Keramikauskleidungslösung nachgerüstet wurden.
ABSCHLUSS
Durch den Einsatz der von Forech hergestellten Cera-Wear Extreme Keramikauskleidungen, die über Reglin Rubber (Australien) geliefert wurden, konnte die Eisenerzmine die Lebensdauer ihrer Förderanlagen deutlich verlängern und den Wartungsaufwand erheblich reduzieren. Diese Fallstudie zeigt, wie speziell entwickelte Keramik-Verschleißschutzlösungen die Zuverlässigkeit von Anlagen in stark beanspruchten, abrasiven Bergbauanwendungen deutlich verbessern können.