Fallstudien
Verbesserung des Verschleißschutzes und Reduzierung des Wartungsaufwands in der Auslaufrinne eines Förderbandes – Kohlebergwerk
HERAUSFORDERUNGEN
In einem Kohlebergwerk, das ein Kraftwerk beliefert, traten erhebliche Verschleißprobleme an der Förderanlage für das Abraummaterial auf. Die Förderanlage war einem stark abrasiven Gemisch aus sandigem Material und Gestein unterschiedlicher Korngröße ausgesetzt, was zu einem ungleichmäßigen und stark belastenden Materialfluss führte.
Herkömmliche Rutschenauskleidungen erwiesen sich als wenig widerstandsfähig gegenüber den kombinierten Einflüssen von Abrieb und Stößen, was zu schnellem Verschleiß, häufigem Auskleidungswechsel und wiederholten Reparaturen führte. Dies wiederum verursachte einen erhöhten Wartungsaufwand, ungeplante Ausfallzeiten und eine geringere Betriebseffizienz.
Zu den wichtigsten Herausforderungen zählten:
• Umgang mit starken Stößen durch abrasives Material unterschiedlicher Korngröße.
• Verringerung des übermäßigen Verschleißes an Rutschenauskleidungen und Stahlkonstruktionen.
• Minimierung häufiger Wartungsarbeiten und ungeplanter Ausfallzeiten.
• Verlängerung der Lebensdauer der Rutsche in einer rauen Betriebsumgebung.
LÖSUNG
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wurde ein von Forech hergestellter Förderbandaufprallschutz über unseren bewährten Vertriebspartner Reglin Rubber (Australien) geliefert.
Der Aufprallvorhang wurde so konstruiert, dass er die Energie des aufprallenden Erzes und Gesteins absorbiert und verteilt, bevor diese die Rutschenwände berühren. Der aus Hochleistungsgummi (SAR 60) gefertigte Vorhang verfügt über einen verstärkten Gummiblock (SAR 60), der strategisch im Hauptaufprallbereich positioniert ist, um zusätzlichen Schutz zu bieten.
Durch die flexible Vorhangkonstruktion konnte dieser sich mit dem Materialfluss mitbewegen, wodurch die direkten Aufprallkräfte und der Verschleiß an der Rutschenkonstruktion deutlich reduziert wurden.
ERGEBNIS
Nach der Installation wurden in der Mine folgende Ergebnisse erzielt:
• Effektive Absorption und Verteilung der Aufprallenergie von herabfallenden Materialien.
• Deutliche Reduzierung des Verschleißes der Auskleidung und struktureller Schäden an der Rutsche.
• Geringere Wartungshäufigkeit und reduzierte Ausfallzeiten.
• Verlängerte Lebensdauer des Rutschenauskleidungssystems.
• Verbesserte betriebliche Effizienz innerhalb des Materialflusssystems.
ABSCHLUSS
Durch die Installation eines von Forech gefertigten Aufprallschutzes für Förderbänder mit SAR-60-Gummi, geliefert von Reglin Rubber (Australien), erzielte das Kohlebergwerk eine langlebige und effektive Lösung für den Umgang mit stark stoßenden, abrasiven Materialströmen. Diese Fallstudie unterstreicht die Bedeutung der Auswahl von speziell entwickelten Gummiaufprallschutzsystemen zur Optimierung des Verschleißverhaltens, zur Reduzierung der Wartungskosten und zur Steigerung der Produktivität in anspruchsvollen Förderanlagen.